Themenkomplex 1

A-3:  Seien Sie der Wertekompass Ihres Kindes

 Wege zum Schulerfolg bedürfen der deutlichen Wegmarkierungen.

„Wegmarkierungen“ müssen durch „Werte“ begründet und grundgelegt sein.

 „Werte“ sind die Gehhilfen zu einer erfolgreichen Lebensbewältigung.

 

Partnerübung: Werte suchen!

 

mögliche Werte sind:

 Gerechtigkeit, Verlässlichkeit, Pünktlichkeit,Vertrauenswürdigkeit, Konfliktfähigkeit,Hilfsbereitschaft, Kritikfähigkeit, PflichterfüllungKontaktfähigkeit, Verantwortungsbereitschaft, Lernbereitschaft, Leistungsbereitschaft, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Gemeinschaftssinn.


Erarbeiten Sie in Ihrer Familie einen Wertekonsens.

Wertevermittlung erfolgt durch einen vorgelebten und gelebten Wertekonsens und bedarf eines Erziehungsstils, der die Persönlichkeit aller Beteiligten stärkt und achtet.

Kennzeichen autoritativer Erziehung sind:

  • Vertrauensverhältnis, das auf elterlicher Liebe basiert.

  • Eltern haben Erwartungen an ihr Kind und unterstützen es.

  • Eltern wecken Ehrgeiz,geben Rückhalt bei Versagen.

  • Eltern erklären Familienregeln, Familiengesetze und leben miteinander den Wertekonsens.

  • Eltern geben dem Kind altersgemäße Freiheiten.

  • Eltern stärken die Eigenverantwortung des Kindes.

  • Eltern kontrollieren das Verhalten und korrigieren Fehlverhalten möglichst mit Einsicht.

  • Emotionale Wärme, konsequente Kontrolle und positive Förderung stärken die Autonomie des Kindes.


Soziale Grundbedürfnisse nach A.Adler/R.Dreikurs:

  •  Dazugehören, sich geliebt fühlen

  • Wichtig sein, Bedeutung haben

  • Sich fähig fühlen, Einfluss nehmen

  • Sich geborgen und sicher fühlen


Verhalten entmutigter Kinder:

  • erregen Aufmerksamkeit

  • gehen in Machtkämpfe

  • verletzen andere

  • ziehen sich zurück


Übung: Kreislauf der ungebührlichen Aufmerksamkeit

Übung: Kreislauf der Macht


  

Lernerfolg setzt Regeln und Grenzen voraus

Regeln und Grenzen:

  • dienen der Sicherheit,

  • geben Halt und Orientierung,

  • geben Verlässlichkeit für das eigene Handeln,

  • bewahren die Würde des Individuums,

  • sind notwendige Reibungsflächen auf dem Weg zum Erwachsenwerden,

  • strukturieren das Lernen und stärken so den Lernerfolg,

sind Ausdruck liebevoller Fürsorge.

 

Familien benötigen Gemeinschaftsrituale.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>