A5: Richtiges Loben spornt an

Lob hat direkte Auswirkungen auf den Hormonhaushalt, Dopamin ist ein Glückshormon

  • Lob spornt an und ist der Treibstoff für den Leistungsmotor
  • Lob muss zeitnah und für das Kind nachvollziehbar sein und sich auf Konkretes beziehen
  • Richtig loben, wie geht das?
    • Falsches Lob: Das Lob wird mit einem Aber… eingeschränkt.
    • Vergiftetes Lob: Wenn das Kind mit anderen Kindern gleichzeitig verglichen wird, kann das zu seelischen Verletzungen führen.
    • Überloben: Loben Sie nur, wenn außergewöhnliches geschehen ist. Loben Sie nicht jede Kleinigkeit, jede Selbstverständlichkeit. Alles loben entwertet das Lob
    • Tröstendes Loben: Wenn Sie Ihr Kind nur loben, weil Sie es über ein Missgeschick hinwegtrösten wollen, durchschaut das Ihr Kind als unechtes Lob. Ihr Loben entwerten Sie auf diese Weise
  • Richtig loben erkennt die Anstrengungsbereitschaft und den Leistungswillen Ihres Kindes an.
  • Durch Lob soll weniger die Person, die Intelligenz noch der Erfolg, sondern vielmehr die Bereitschaft, sich mit seiner Person und seinem Können für den Erfolg ins Zeug zu legen Anerkennung finden.
  • Loben Sie situationsgerecht, d.h. am Leistungsvermögen und am Leistungswillen Ihres Kindes orientiert.
  • Geben Sie Aufmunterungen, wenn ein Lob nicht möglich ist.
  • Berücksichtigen Sie auch, dass Ihr Kind in einem bestimmten Alter Kritik, Anregungen und Verbesserungen erwartet.